Langlauf-Weekend Damenriege 2011

Langlauf-Weekend der Damenriege Fläsch, vom 12. – 13. März 2011

Was uns genau erwarten würde, wussten wir zwar noch nicht, an diesem föhnigen Samstagmorgen. Wir waren zu siebt, was für unsere Damen Riege eine stolze Anzahl ist. Claudia, Sarah, Andraina, Martina, Verena, Sandra H. und Brigitte, wir waren alle gespannt, was da auf uns zukommen möge. Auf der Reise nach Davos hatten wir genug Zeit, uns vom Frauen-Alltag etwas zu erholen. Die Gespräche waren allerdings eher familienlastig, doch das ist halt so, wenn Mann und Kind zu Hause bleiben. Es musste auch noch einiges übers Handy organisiert werden, doch bis Davos waren wir dann soweit: Das Wochenende kann kommen!!!
Davos ist langgezogen und auf Schusters Rappen liefen wir alles ab. Freitags-Taschen waren auch interessant, doch die einen oder anderen beeindruckten Self-Made-Kinderwagen mehr… Die armen Davoser Frauen mussten neugierige Blicke und Fragen in Kauf nehmen. Die Fläscher müssen halt erst auf die Idee gebracht werden, z.B. Steine in den Kinderwagen zu legen.
Am Nachmittag, übrigens fast noch zu spät wegen langen Wartens im Restaurant, stürmten wir ins Sportgeschäft, um unsere Skater-Ausrüstung entgegen zu nehmen. Überraschenderweise musste jede einzelne ihr Gewicht angeben. Manch eine senkte diskret die Stimme, für Frauen ein heikles Thema. Todesmutig überwanden wir unsere Hemmungen und fanden uns schlussendlich mit unserem Trainer Walter auf der Langlauf-Piste wieder. Etwas wacklig und manchmal auch auf dem Hosenboden mussten wir mühsam lernen, was so einfach ausschaut: Skaten! Unsere Ausdauer wurde aber belohnt und bis um 16h hatten wir es recht gut im Griff und erholten uns mit einer heissen Bouillon und noch heisseren Gesprächen im Loipen-Restaurant, doch davon später…
Apres-Ski wurde in einer coolen Hotelbar zum turbulenten Erlebnis, da eigentlich alles besetzt gewesen wäre, wir aber gutes Sitzleder hatten. Ein toller In-Klub übrigens, ganz nach dem Motto: Je länger der Abend desto schöner (oder interessanter) die Gäste…
Zum Duschen blieb uns wenig Zeit, doch das anschliessende Nachtessen im „Hänggis“ entschädigte uns für den Stress. Ungewohnt war, dass der letzte Bus noch erwischt werden musste, da es mit Stöckelschuhen und Muskelzerrungen schwierig ist, ein so langer Heimweg zu meistern.
In unserem ja schon so bekannten In-Klub gingen wir noch zum Schlummertrunk. Im hintersten Ecken hatte es (einen NICHT reservierten) Platz, die Aussicht war aber dennoch nicht zu verachten…
So gemütlich dieser Platz auch war, mit der Zeit zwickte uns der Übermut und die Themen wurden immer brenzliger aber auch interessanter! Übrigens waren wir die einzigen im Lokal, die NICHT betrunken waren, wir hatten da wohl das Fest verpasst?? Egal, wir amüsierten uns köstlich.
Das Hotelzimmer im „Bunda“ war super schön, 2-Stöckig und gemütlich. Doch anderntags ging es natürlich grad weiter… Wir wollten ausprobieren, was wir gelernt hatten. Nach langen Langlauf-Kilometer kamen die einen richtig ins Skating-Fieber, die anderen konnten anschliessend schon mal das Mittagessen im gemütlichen Restaurant vorbestellen. Apropos gemütlich; es wäre gemütlicher gewesen, wenn da diese Türe nicht gewesen wäre. Da wurde aufgerissen, aber leider nur selten wieder zugemacht, der Durchzug plagte uns den ganzen Nachmittag. Doch wir sind bekanntlich harte Frauen und überstanden auch dies ganz ordentlich.
Die Ausrüstung wieder zurückgebracht, hiess es noch, die Zeit bis zur Zugabfahrt totzuschlagen. Nur schwer liessen wir uns zum Lädele überreden, doch dann ging dann die eine oder andere doch noch zögernd in einen Laden…
Zu früh waren wir auf dem Bahnhof und so hatten wir Zeit, uns auf die letzte Herausforderung des Tages vor zu bereiten: Plätze im Abteil besetzen. Die Strategie stand: Drei stürmen in den Zug und reservieren auch für die anderen…Eine ausgeklügelte Sache mit Erfolg, jede hatte im vollen Zugabteil schlussendlich einen Platz erhascht! Schön so, nun konnten wir noch die letzten Stunden bis daheim voll geniessen.
Ein cooles Wochenende, mal was anderes als immer auf die Ski-Piste. Herzlichen Dank an Claudia für die tolle Organisation!