Skiweekend der Aktivriege 2012

Skiweekend Obersaxen der Aktivriege, vom 10. – 11. März 2012

Erst waren viele skeptisch, als bekannt wurde, dass Räto das diesjährige beliebte Skiweekend organisiert. Leute die sich Gummischlangen durch die Nase in den Mund stopfen sind einfach generell merkwürdig! Um sein Geplantes voll auskosten zu können, haben sich namhafte Mitglieder früh morgens bei der Turnhalle in Fläsch versammelt. Die Gebrüder Kunz waren leider nicht vollzählig anwesend, lediglich Markus wagte den Schritt. Ferner sind mir Nicole, Sabrina, Sandra, Knut, Daniel, Macgyver, Patrick, Jan und natürlich Räto auf dem Parkplatz aufgefallen. Ausnahmsweise kam niemand zu spät,  ein klares Indiz dafür, dass Ueli K. nicht mit von der Partie war! Zügig wurde das für 2 Tage übertrieben viele Gepäck auf drei Autos verladen und los ging`s! Jan hat natürlich seine PS Maschine lautstark aufheulen lassen und versuchte uns andere Fahrer mit lachhaften, kleinen Burnouts zu imponieren. Gott Lob erreichten alle gesund und gut gelaunt das Hotel Mundauns. Nach einem professionell kurzen und knackigen Briefing durch Räto, pilgerte unsere mit Ski und Snowboard ausgerüstete Karawane in Richtung Skipiste, geil darauf, auf der Piste die Sau raus zu lassen. Schnell bemerkte man, wer es mit dem Schneesport im Griff hat und wer nicht. Ich muss aber zugestehen, dass es diesmal kaum Schnecken unter uns gab. Dies wäre mit Ueli und seinen Schneeschuhen auch wieder ganz anders gewesen! Die Gruppe machte sich gut auf der Piste, das Wetter war affengeil und der Schnee war wie ein Orgasmus für die Sinne. Alles war perfekt. Schnell wurden Rufe nach einem Holdrio oder Lutz lauter und die Gruppe entschied sich einen „guten Morgen“ Schnaps zu gönnen. Leider gab es auch hier wieder solche die sich dem Gruppenzwang widersetzten und keinen Alkohol einnahmen (Name der Redaktion bekannt). Der fanatische Kern der Gruppe besann sich nach einem Getränk des herrlichen Wetters und ging wieder auf die Piste. Der Rest „verhockte“ in der Bar. Kurz nach ein Uhr wurde auf der Veranda einer Fritten-Hütte der Zmittag eingenommen. Namhafte Mitglieder beklagen sich jedoch über: Service, Preis, Platzmangel und vieles mehr! Persönlich muss ich dazu sagen, dass die sonnenexponierte Lage mit dem Überschuss an Sonnenschein alles wieder wettgemacht hat. Von dieser Stunde muss auch Sandras sexy Sonnenbrand auf der Nasenspitze sein… Nach weiteren halsbrecherischen Fahrten auf den super breiten Pisten ging es langsam dem Abend entgegen. Die Gruppe versuchte diesen Frust einerseits mit weiteren Holdrios und anderen extravaganten Getränken zu verdrängen, andererseits mit dummen Sprüchen gegenüber dem Service Personal. Nach weiteren Abfahrten Richtung Hotel traf die Gruppe erneut auf eine noch belebte Bar im Abendrot. Hier wurde das aggressive Verhalten von einem der Gebrüder Kunz deutlich. Sinnlos wurde ein billig Liegestuhl in Mitleidenschaft gezogen. Angesäuselt verliessen wir recht spät die Bar und verschoben Richtung Hotel. Geduscht, übertrieben gestylt und stark parfümiert traf man sich später in der angenehmen Lounge des Hotels. Anfangs wurde gelacht, gefeiert und genossen… bis die vor Jahren in Auftrag gegebene Schnupfmaschine der erfinderischen Gebrüder Kunz präsentiert wurde. Ein geniales Gerät, das sich an diesem Abend mehrfach bewährt hat und für manche Niesser sorgte! Nach dem gelungenen Abendessen traf Räto`s Arbeitskollege Renato auf. Ein Meister was Schnupfen angeht. Ab hier hatten die Amateur-Schnupfer unseres Vereins nichts mehr zu melden. Macgyver hatte sogar die Vorhänge mit Schnupftabak beschmiert, weil der Meister ihm eine Dosis für echte Männer auf die Hand kippte und er irgendwo hin musste mit diesem Teufelszeug.  Der Meister war jedoch über die Kraft und die Potenz der Schnupfmaschine der Gebrüder Kunz sichtlich erstaunt, konnte jedoch auch damit nicht in die Knie gezwungen werden. Mit dem Voranschreiten des Abends verlagerte sich die Gruppe in die Hotelbar, welche gut besucht war. Leider waren viele Männer und kaum Weiber anwesend. Daniel versuchte die einzig hübsche Frau mit netten Blicken zu locken, doch auch dies scheiterte. Die Schnupfmaschine kam erneut zum Einsatz und erhielt später den legendären Namen „Snuff Booster 3.0“. Unzählige Gin Tonics rutschten wie Milch in unsere Bäuche und liessen die Party so richtig cool aufblühen. Irgendwann zwang der Schnaps auch die Stämmigsten unseres Vereins ins Bett. Lautstark wurden die bereits liegenden Kameraden geweckt  und genervt. Der Morgen holte uns alle zurück auf den Boden der Realität. Viele Kameraden waren von dem nächtlichen Alkoholexzess gebeult und verbogen, zusätzlich zum eingefangenen Sonnenbrand des Vortages. Gemütlich wurde gefrühstückt und danach alles aufgeräumt. Nach mehrmaligem Wiederholen des besten Schnupfspruches des vergangen Abends waren alle wieder happy. Dieser lautet wie folgt: „Zwee Mädchen laga Bruscht a Bruscht und fingertä nach Herzesluscht. Da sagt die Rechtä zu der Lingä, riech mal, wie meine Finger stingä. Do hilft ke Seifä und ke Schminkä, ä Fozzä mues nach Fozzä stinkä!“

Abschliessend kann behauptet werden, dass Räto einen tollen Ausflug gebucht hat! Hat riesen Spass gemacht mal wieder kräftig auf den Putz zu hauen. Hoffentlich können wir nächstes Jahr wieder nach Obersaxen gehen sofern wir bis dahin nicht durch die gefürchteten Jagertee-Sucht zu Alkoholikern wurden!

Tiger